Nesselwang Die Freiwillige Feuerwehr Nesselwang feierte gestern ein Doppelfest.
Während des feierlichen Gottesdienstes, den Pfarrer Heribert Stiegler
zelebrierte und die Musikkapelle Nesselwang musikalisch gestaltete, fand die
Segnung der neuen Fahne statt. Pfarrer Stiegler sprach in seiner Predigt vom
Schutzpatron der Feuerwehr, dem Heiligen Florian, der für seine Mitmenschen
eintrat. Und genau dieses machten die Kameraden in den Freiwilligen Feuerwehren
auch. Sie helfen überall, wo es nottut. Nun habe die Feuerwehr Nesselwang nach
fast hundert Jahren eine neue Fahne, die für alle Kameraden ein Zeichen der
Gemeinschaft sein solle.
Nach dem Gottesdienst ging’s bei herrlichem
Sommerwetter in einem langen Festzug, angeführt von den Nesselwanger Musikern
zur Festhalle. Dort standen die für die Nesselwanger Wehr neu angeschafften
Fahrzeuge, ein Rüstwagen auf Unimog 1300-Basis, ein Verkehrssicherungsanhänger
(VSA) und zwei Tragkraftspritzenanhänger (TSA) für die Weiler Hertingen und
Gschwend.
Im Einsatz für andere Eine große Anzahl Feuerwehrler, Musiker und
viele Ehrengäste, Einheimische und Gäste verfolgten die Zeremonie der Segnung.
Pfarrer Josef Hutzmann zitierte ein Lied, das für diese Feier besonders geeignet
schien: „Hilf Herr meiner Seele, dass ich dort nicht fehle, wo ich nötig bin“.
Der Einzelne sei oft überfordert, aber miteinander sei man stark. „Lasst uns den
Menschen danken, die bereit sind, sich für Andere einzusetzen“, so Hutzmann. Er
segnete die Fahrzeuge und die Männer, die sie führen.
Vorstand Armin Schwarz
unterstrich die große Wertstellung, die der Fahne zugesprochen wird. Sie stehe
für Gemeinschaft, Kameradschaft und Zusammengehörigkeit. Er wünsche, dass diese
Symbolkraft den Kameradschaftsgeist und den Eifer innerhalb der Gruppe weiter
beflügele.
Kommandant Markus Schmid dankte Bürgermeister Franz Erhart und dem
Markt für die Übernahme der Kosten von zweimal rund 15000 Euro. Der Landkreis
Ostallgäu steuerte 5000 Euro bei.
Erhart seinerseits sah es als eine Ehre an,
dass er die Schirmherrschaft für das Fest angetragen bekommen hatte. Grußworte
kamen vom Patenverein Nesselwängle, Tirol, der die tiefe Freundschaft zwischen
den beiden Wehren lobte, und von Kreisbrandmeister Markus Barnsteiner, der die
hochmotivierten 110 Mitglieder, die sehr gute Ausrüstung und den guten
Ausbildungsstand der Nesselwanger Wehr lobte. Das Fest ging in der Halle weiter
mit Frühschoppen und Musik der beiden Kapellen, gutem Essen und
besten Kuchen.

Text: Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

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